Donnerstag, 19.03.2026

Besuch der KFD Westbevern im St. Rochus-Hospital

Das St. Rochus-Hospital Telgte begrüßte vor Kurzem eine Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) aus Westbevern zu einem Informations- und Begegnungsnachmittag. Einige der Besucherinnen sind ehemalige Mitarbeiterinnen der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, die noch immer gute Kontakte zum Haus pflegen und sich darüber freuten, erneut Einblick in die aktuelle Arbeit und Entwicklungen des St. Rochus-Hospitals zu erhalten.

Im Rahmen des Besuchs hielt Frau Dr. Angela Cassier, die bis vor Kurzem als Oberärztin in der Fachklinik tätig war und mittlerweile im Ruhestand ist, einen Vortrag zur Historie des Hospitals. Sie zeichnete die Entwicklung der psychiatrischen Versorgung nach und erläuterte, wie sich Behandlungskonzepte und Strukturen im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt haben. Zudem stellte Frau Dr. Cassier eine Auswahl von Krankheitsbildern vor, die im St. Rochus-Hospital behandelt werden, und zeigte auf, wie vielfältig psychische Erkrankungen sein können und wie wichtig eine frühzeitige professionelle Unterstützung ist.

Anschließend stelle Jutta Dorgeist, Leiterin der Ergotherapie des St. Rochus-Hospitals, den Besucherinnen verschiedene Komplementärtherapien vor, die im St. Rochus-Hospital zum Einsatz kommen, darunter Ergotherapie, Arbeitstherapie, Kunsttherapie, Bewegungstherapie und Physiotherapie. Die KFD-Mitglieder erhielten dabei einen Eindruck davon, wie diese ergänzenden Angebote die medizinische und psychotherapeutische Behandlung sinnvoll unterstützen, die individuellen Ressourcen der Patientinnen und Patienten stärken und deren Teilhabe am Alltag fördern.

Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im „Café Franz“ im Eingangsbereich des St. Rochus-Hospitals. In dieser offenen und herzlichen Atmosphäre war Gelegenheit für persönlichen Austausch, vertiefende Gespräche und das Knüpfen an alte Verbindungen – ein Wiedersehen, das von beiden Seiten als bereichernd erlebt wurde und das Engagement für seelische Gesundheit sowie die langjährige Verbundenheit vieler ehemaliger Mitarbeitender mit dem Hospital unterstrich.