Freitag, 12.05.2017

Vernissage zur Ausstellung "Pinselstriche" gut besucht

Wenn die Besucherresonanz bei der Vernissage zur Ausstellung „Pinselstriche“ ein Maßstab ist, dann wird die vierte Ausstellung der Künstlergruppe Kunstquadrat im St. Rochus-Hospital ein voller Erfolg.

Die Mitglieder der 2013 in Telgte gegründeten Interessengemeinschaft Kunstquadrat, Ergotherapeutin Waltraud Schlütter (3.v.r.) und Pflegedirektor Matthias Krake (l.) blicken bis zum 9. Juni auf zahlreiche Besucher bei der Ausstellung „Pinselstriche“ im St. Rochus-Hospital.

Bis zum 9. Juni zeigen die Mitglieder der im Jahr 2013 in Telgte gegründeten Interessengemeinschaft  Gemälde und Zeichnungen, die in der Malschule „mal2“ in Telgte unter Anleitung von Theora Krummel (Malerei) und Thomas Maertens (Zeichnung) entstanden sind. Die Zeichnungen werden zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

Zeichnungen, so führte Elisabeth Wagner bei der Vernissage vor 50 anwesenden Künstlern und Besuchern aus, ständen in der Publikumsgunst zu Unrecht hinter der Malerei zurück. „Das Zeichnen ist dem Schreiben verwandt und bietet Möglichkeiten der Darstellung im Fotorealismus, in Form von abstrakten Techniken und in der freien Malerei, die der Pinsel bei der Malerei nicht erlaubt“, so die Sprecherin der Künstlergruppe. „Beim Zeichnen werden grundlegende Kenntnisse über Licht und Schatten, Perspektive, Größenverhältnisse und Anordnung der Gegenstände im Bild erworben“, schloss Elisabeth Wagner ihre einleitenden Worte.

Pflegedirektor Matthias Krake hatte zuvor die Bedeutung der Malerei und Kunst in der Behandlung psychisch kranker Menschen in der Fachklinik dargestellt und Parallelen zur Leidenschaft der Mitglieder der Gruppe Kunstquadrat gezogen. Das Erfolgserlebnis und der Stolz verbinde dann aber die Hobbykünstler und Patienten, unterstrich Krake und dankte wie Ergotherapeutin Waltraud Schlütter für die Freude, die die bisherigen Ausstellungen bei Patienten, Mitarbeitern und weiteren Besuchern geweckt haben.

Die interessierte Bevölkerung ist während der nächsten fünf Wochen täglich von 9 bis 18 Uhr eingeladen, die ausgestellten Zeichnungen der Interessengemeinschaft aus den letzten fünf Jahren und neuere Gemälde zu betrachten. Dabei könne das „Für und Wider“ der Zeichnung und die Unterschiede zur Malerei erkannt werden.